Tipps für Ihre Darmgesundheit

Eine gestörte Darmflora ist zwar nicht die Ursache allen, aber zumindest vielen Übels. Mit einer ausgeglichenen Lebensweise, gesunder Ernährung und regelmäßiger Bewegung unterstützen Sie Ihren Darm bei seiner Arbeit – so bleiben Sie gesund und aktiv bis ins hohe Alter.

Ernährung

Der Mensch ist, was er isst. Kein Wunder, dass eine ausgewogene Ernährung die Basis für den Erhalt unserer (Darm-) Gesundheit bildet. Doch tatsächlich essen die meisten Deutschen zu viel, zu fett, zu süß. Das macht den Darm nicht nur träge, sondern auch krank. Um die Verdauung anzuregen und den Darm gesund zu erhalten, sollten Sie auf eine ausgewogene und faserreiche Kost achten. Dazu gehören frisches Obst, buntes Gemüse und Vollkornprodukte. Diese Lebensmittel enthalten besonders viele Ballaststoffe, die für die nötige Darmfüllung und somit einen regelmäßigen Stuhlgang sorgen und die den Darmbakterien als „Futter“ bei der Verwertung der Nahrung dienen. Damit der Verzehr von Ballaststoffen – sofern Sie diese vertragen – nicht umgekehrt zu Verstopfung führt, bedarf es einer ausreichenden Flüssigkeitszufuhr – ideal sind zwei Liter Flüssigkeit am Tag. Auf einen darmfreundlichen Speiseplan gehören außerdem Milchprodukte, während tierische Fette, rotes Fleisch und Alkohol eher selten auf den Tisch kommen sollten. Nicht vergessen: Da die Verdauung bereits im Mund beginnt, empfiehlt es sich, langsam und in Ruhe zu essen und gut zu kauen.

|Regelmäßige Bewegung|
... kurbelt den Stoffwechsel und Kalorienverbrauch an, stärkt das Immunsystem und verbessert die Verdauung.

Bewegung

Dass Sport gesund ist und vielen Zivilisationskrankheiten vorbeugt, weiß inzwischen jeder. Doch dass auch der Darm von regelmäßiger Bewegung profitiert, ist nicht allen bekannt. Wer also bisher lieber auf dem Sofa gesessen hat, anstatt spazieren zu gehen, sollte sich schleunigst auf die Beine machen. Schon 20 Minuten am Tag bringen Sie und Ihren Darm auf Trab. Am besten geeignet ist eine Kombination aus leichtem Ausdauertraining und Gymnastik. Sportarten wie Laufen, Schwimmen oder Radfahren kurbeln Stoffwechsel und Kalorienverbrauch an, stärken das Immunsystem und verbessern die Verdauung. Ergänzend dazu kräftigt Gymnastik die Bauchmuskeln, die die Darmtätigkeit unterstützen. So wandert der Speisebrei zügiger durch den Darm, Schadstoffe werden schneller ausgeschieden, Verstopfung vermieden.

Gesunde Lebensweise

Was uns sprichwörtlich auf den Magen schlägt, belastet auch den Darm. Permanenter Stress, Ärger, Anspannung und Trauer sind Gift für unsere Verdauung und die Immunabwehr. Da Kopf und Bauch eng miteinander verknüpft sind, haben viele Magen-Darm-Erkrankungen psychische Ursachen. Seien Sie gut zu sich, indem Sie stets ausreichend schlafen, für einen Ausgleich zum hektischen Alltag sorgen – zum Beispiel durch Erlernen einer Entspannungstechnik wie Yoga, Meditation oder autogenes Training – und positiv denken. Mens sana in corpore sano: In einem gesunden Körper wohnt ein gesunder Geist.

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